«Standpunkt um 10» Ein Hintergrundgespräch für Medienschaffende. Bei Fragen kontaktieren Sie: Luzern Tourismus AG, Sibylle Gerardi, Tel. 041 227 17 33 sibylle.gerardi@luzern.com LUZERN HOTELS, Karin Bernasconi, Tel. 041 241 10 30 karin.bernasconi@luzern-hotels.ch Idee «Standpunkt um 10» ist ein Projekt von Luzern Tourismus und LUZERN HOTELS. Die Anlässe werden in unregelmässigen Abständen durchgeführt und informieren Medienschaffende in einem entspannten Rahmen über Hintergründe zu aktuellen und bewegenden Tourismus-Themen.
«Interkulturelle Kommunikation im Tourismus»
Luzern Tourismus und LUZERN HOTELS haben am 29. Juni 2009 im Rahmen der Reihe «Standpunkt um 10» Medien und weitere Interessierte ins Hotel Flora eingeladen, um aktuelle Fragen rund um das Thema «Interkulturelle Kommunikation im Tourismus» zu beleuchten. Zusammen mit einem Experten und interkulturellem Trainer diskutierten Vertreter aus der Luzerner Wirtschaft, der Hotellerie, von Tourismus-Dienstleistungsanbietern und von Luzern Tourismus die Bedeutung von interkultureller Kommunikation und internationalem Marketing in der Tourismusbranche.
«Im Tourismus treffen unterschiedliche Weltbilder, Erwartungen und Kommunikationsgrundsätze aufeinander und dies allein kann bereits zu Schwierigkeiten führen, respektive stellt eine Herausforderung dar», fasste Peter M. Haller, interkultureller Trainer, seine jahrelangen internationalen Erfahrungen in Dienstleistungsbetrieben und als Cross Culture Coach zusammen. Warum reagiert die Familie aus Indien irritiert auf ein schlichtes «nein» des Verkäufers auf die Frage, ob ein gewünschtes Produkt vorrätig ist? Warum freuen sich die Geschäftsleute aus China beim Check-In im Hotel auf ein Zimmer im 9. Stock, aber möchten keines im 4. Stock? Dies sind typische Situationen aus dem Alltag von Dienstleistungsanbietern im Tourismus, die Peter M. Haller heute zusammen mit Experten aus dem Luzerner Tourismus beleuchtet hat.
Thomas Gübelin (CEO Gübelin), Ferdinand Zehnder (Direktor Hotel de la Paix, Luzern), André Küttel (Leiter Marketing Titlis Bahnen) und Marcel Perren (Tourismusdirektor Luzern) waren sich einig, dass die unterschiedliche Ansprache und Betreuung der diversen Gästegruppen Mehrwert bringt und mit zum Erfolg beiträgt. Gerade in der heutigen Zeit von immer individueller werdenden Gästeansprüchen sind persönlicher Service, optimale Angebotsqualität, grosse und kleine Gesten der Gastfreundschaft sowie das Eingehen auf länder- oder kulturtypische Erwartungen wichtiger denn je, um sich als Ferien- oder Geschäftsdestination wunschgemäss zu positionieren und sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Der touristische Anbieter gewinnt einen Leistungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz und darf auf Nachhaltigkeit und Weiterempfehlung hoffen. Der Gast freut sich über Fachkompetenz, ein positives Ferienerlebnis und gelebte Gastfreundschaft.
So waren sich die Gesprächsteilnehmer sowie die anwesenden Hoteliers zum Schluss der Veranstaltung einig, dass es lohnenswert ist, sich als Gastgeber die Zeit zu nehmen, sich mit viel Empathie und Sensibilität der Kultur und Identität des Gastes zu widmen. Dabei ist es aber wichtig, einen Weg zu wählen, der dem Gast noch immer genug «Swissness» zeigt. Denn der Gast will seine Erwartungen erfüllt sehen, aber möchte gleichzeitig auch die Eigenheiten und die Andersartigkeit von Land, Menschen und Kultur gegenüber seinem Heimatland erleben. |